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Louisa Harding
Designerin (Garne und Mode)
www.louisaharding.co.uk
Louisa's
Designer Corner @ Knitting Fever, USA
Louisa Harding begann
ihre Designer-Laufbahn noch während ihres Studiums an der
Brighton University. Dort belegte sie das Studienfach "Fashion
Textiles" und bekam schon bald die Chance, ein Praktikum
bei Rowan Yarns in Yorkshire, England, zu absolvieren, bei einem
der bekanntesten
Strickgarnhersteller der Insel. Im Designteam von Rowan fühlte
sie sich von Beginnn an wohl, eine Zuneigung, die wohl auf Gegenseitigkeit
beruhte, denn die Firma sponsorte ihr im Juni 1990 die Abschlusskollektion
an der Universität.
Tatsächlich blieb Louisa
weit über das Jahr 1990 hinaus für Rowan tätig, allerdings legte
sie nach ihrem Abschluss einen kleinen, halbjährigen
Zwischenstopp in Kanada ein, um mit Suzanne Gallat, einer amerikanischen
Designerin, an einer Strickmode-Kollektion zu arbeiten.
Als sie wieder im Lande
war, kamen die alten Kollegen von Rowan auf sie zu, um sie um
saisonale Unterstützung im Vorweihnachtsgeschäft 1990 zu bitten.
Aus dieser "Aushilfstätigkeit" wurde dann eine elfjährige Betriebszugehörigkeit.
Im Jahre 2001 nahm sie die Geburt ihres Sohnes Oscar zum Anlass,
von nun an freiberuflich tätig zu sein.
In der Zeit
bei Rowan hatte sie sich vor allem mit ihrer Miss
Bea-Buchserie
einen Namen gemacht, von dem man auch jenseits des Atlantiks
gehört
hatte. Bereits kurz nach ihrem Ausstieg bei Rowan wurde für
sie, wie sie selbst sagt, der Traum eines Designers wahr: Sie
erhielt
von Sion Elalouf, dem Inhaber von Knitting Fever Inc. in
den USA, einem der größten Garngroßhändler
des Landes, das einmalige Angebot, ihre eigene
Garnkollektion zu entwickeln. Sie freut sich: "Ich
bin völlig frei, mir
die Garne auszusuchen, mit denen ich arbeiten möchte,
und dazu die Farben, die ich mag. Ich habe die volle kreative
Kontrolle über
das gesamte Design, die Fotografie und das 'Look and Feel'
der Strickpublikationen, in denen die Kollektion vorgestellt
wird
- eine Traumsituation."
Die Arbeit
an einer Kollektion beginnt für Louisa meist mit einer zündenden
Idee, um die herum sie eine ganze Story entwickelt. So ließ sie
sich für
ihre erste eigene Kollektion Gathering Roses von ihrer
Tochter Belle inspirieren, die zu Hause abgeschnittene Tulpenblätter
in einer Schale aufhäufte. Das löste Erinnerungen an
ihre eigene Kindheit aus, an die Rosen im Garten ihrer Großmutter,
die sie
gesammelt hatte, als sie selbst noch ein Kind war.
Ihr Mann Stephen
ist Fotograf und an den meisten Strickheft-Produktionen beteiligt,
bis hin zum Design und Layout der Hefte. Wie sehr Louisa die
familiäre Atmosphäre und Unterstützung schätzt,
zeigt sich auch darin, dass oft zuerst ihre Mutter Daphne ihre
Entwürfe strickt
und die Neffen und Nichten gelegentlich als Models
in den Heften zum Einsatz kommen.
Gefragt, wie sie ihren
persönlichen Stil in Kürze charakterisieren würde,
antwortete sie in einem Interview im Debbie Bliss Knitting
Magazine: "
'English Rose', das beschreibt meinen Stil am besten: ein bisschen
schrullig, durch und durch englisch, klassisch, aber mit dem
gewissen Etwas. Er ist sehr feminin und girlish und hat einen
starken und unabhängigen Charakter."
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